Eindrücke, Ansichten und Einsichten, Rückblick und Vorschau eines Veranstalters Es war schon dunkel, als meine Ente Donnerstagabend entlich vollbeladen und abflugbereit war. So voll war sie noch nie, hatte ich doch eine Menge Gewinne und die Jutebeutel nebst Programm des Sponsors DB-Autozug an Bord. Entlich den Motor angeschmissen und auf die zum Glück nicht lange Route nach Xanten, wo ich 1997 mein erstes Ententreffen erlebte. Ich bin also noch ein junger Fisch, so gesehen zumindest. Wegen akuter Armut nicht mit Höchstgeschwindigkeit eher gemütlich genüßlich zuckelnd kam ich gegen Mitternacht auf dem noch ziemlich jungfäulichen Treffenplatz zu Füssen der römischen Säulen an. Wieder zuhause! Die Begrüßung war normal, wie eben jeder Düsseldorfer in Kölner Kreisen empfangen wird. Alle saßen um Raimunds Waschtrommel, welche mit Holz befeuert wurde und eine erste Treffenatmosphäre verbreitete. Einzig der große Vorsitzende hatte sich bereits in seinen Hänger verkrochen, der paßte da tatsächlich rein. Warum ich so früh nach Xanten gedüst bin? Na, irgendwann habe ich im Zustand geistiger Umnachtung den CCRR-Jungs zugesagt, bei den beiden Jubiläums-Treffen 2002 und 2003 in der Vorbereitung vehement zu helfen. Das war zum Teil ein gutes Stück Arbeit, Ideen habe ich ja immer ein paar, aber die Umsetzung und das "Sponsoren-Aufreißen" nimmt doch einige Zeit und Energie in Anspruch. Um so mehr freut es einen, wenn der Plan funktioniert. Und es wurmt einen ganz schön, wenn was nicht klappte, zum Glück überwog das Erstere zum großen Teil, aber dat krieje mer später. Erstmal saß ich im Kreise der CCRR-Leute und ertrug die kleinen Frotzeleien, man kann sich ja wehren, allein das Wort "Abkölschen" kann für Ruhe sorgen. Die ein oder andere Runde Bierchen wurde noch geleert, es kreiste noch etwas Käse, dann so mit dem ersten Vogelgezwitscher legte man sich allgemein nieder. Der Freitagmorgen begann träge und zäh, keiner wollte so richtig ran. Die Römer hielten sich ja Sklaven hier, die Kölner hatten nur mich. Erst mit ein paar Tassen Kaffee die Müdigkeit und Kälte aus dem Körper gescheucht (Schlafsack vergessen) um dann doch noch etwas aktiv werden. Kurz den Aufbauplan erklärt und dann das Beste, was man machen kann, sich verdünnisieren. Sven und ich fuhren einkaufen, es mußten noch diverse wichtige Dinge beschafft werden, wie z.B. Kordel, Wechselgeld, Mülltüten und unseren Begrüßungsschluck, den Xantener Kannonicus. Wir kauften die letzten 10 Flaschen des Verkehrsvereines auf, begrüßten dort unseren Gönner und Förderer Peter Friese und kamen zu der Erkenntnis, daß sich der morgendliche Ausflug angesichts des freundlichen und schönen Service im Copyshop unbedingt lohnte. Weil er vernünftigerweise immer auf das Geld achtete und auch eine entsprechende Figur hat, verpaßte ich Horst in Rötges den Spitznamen "Rainer Callmund". In der Xantener Post sagte ich beim Rausgehen zu Sven: "Das müssen wir noch unbedingt dem Rainer Callmund sagen..." worauf uns alle Anwesenden höchsterstaunt nachblickten. Das ganze Treffen über hörte der Horst nur auf "Rainer", was uns königlich amüsierte. Sven raste wieder dem APX entgegen und siehe da, der Bühnenwagen wurde geliefert, stand bereits fertig aufgebaut und fast gerade in Colonia Ulpia Traianas (Xanten) ehemaligen Hafen. Da konnten wir uns dem Partyzelt widmen, welches uns dankenswerterweise die Leute vom Ahrtaler Entenclub fast kostenlos zur Verfügung stellten. Der Aufbau ging zügig von statten, einer hatte genug Erfahrung aus dem Katastrophenschutz und hatte die Dinger früher im Akkord errichtet. Die Ahrtaler kamen erst viel später, Sven hatte das Zelt bereits vorher im Rotweingebiet abgeholt. Kaum waren wir mit der Aktion Zelt fertig, rollte auch unser luxuriöser von der Bitburger Brauerei gestiftete Bierwagen mit gefüllter Kühlung und Zapfanlage heran. Jetzt alles mit Strom und Wasser verbinden, es klappte. Später pinkelte eine Type direkt auf die große Stromverteilereinheit unter dem Bühnenwagen, hatte aber Glück, sowas gibt schnell Spiegeleier. Nun standen die wichtigsten "Baumassnahmen", sowas beruhigt. Jetzt brauchten wir nur noch die Platzbegrenzung und unser Aktionsfeld abstecken, dann ware mer fettich. Das Check-In-Team hatte sich im Empfangszelt gerade eingerichtet, den Kannonicus gekostet und als für unsere Gäste bekömmlich befunden, da kamen sie von nah und fern, alle hatten Xanten gern. Der Platz füllte sich langsam, aber sicher und dann immer schneller. Im Zelt beschickten wir die Jutesäcke mit den gerade fotokopierten Programmen, Informationen und kamen aus dem Staunen nicht mehr raus, am späten Abend waren an die hundert Fahrzeuge eingetroffen und wir waren uns nun sicher, daß ein ganz großes befürchtete Übel aller Treffenveranstalter, "Das satte Minus" genannt wohl nicht eintreffen wird. Traf auch nicht ein, jetzt haben wir etwas Kapital um das Welttreffen-Jubiläum für 2003 schön vorzubereiten. Am späten Nachmittag klingelte das Telefon und erlöste mich von dem letzten Problem, die Rockabilly-Band für Samstagabend hatte wegen Drummer-Fuss-Fraktur abgesagen müssen. Ich war ehrlich ein wenig stolz darauf, so kurzfristig überhaupt noch jemanden für Pfingsten zu verpflichten zu können, und dann noch den recht bekannten Sänger Peter "Jamie" Hein von den früheren Fehlfarben mit seiner neuen Band, doch leider ging dieser Schuß nach hinten los. Krieje mer später. Völlig entspannt kümmerten wir uns am Freitagabend um den Bierstand, der könnte ja umfallen, bis uns einfiel, daß wir ja ne Menge Gäste hatten. Schnell noch die Bäckerei Moll angerufen und die Brötchenbestellung verdoppelt, die weibliche Stimme am anderen Ende war dann Dur. Raimund zündelte entlich das Laberfeuer an und widmete sich seiner Lieblingsbeschäftigung: Treckerfaahn und mit dem Monster Holz nachlegen. Der Wettergott war gnädig mit uns, es blieb trocken, wir aber nicht, denn wir probierten das Bitburger, als Veranstalter muß man sich ja auch von der Qualität der angebotenen Produkte überzeugen, wo kommen wir sonst hin? Das Check-In-Team wurde mit Bier versorgt, wir sind ja Freunde. Nur Horst hatte seine 5-Liter-Rettungs-Kölsch-Rations-Bombe mit, er lebt nicht lange ohne. Währenddessen rollte bis tief in der Nacht eine Ente nach der anderen an, was uns am nächsten Morgen wieder vor Probleme stellte. Samstagmorgen um 08.00 Uhr war der Tag noch in Ordnung, bis mich wenig später Getrommel an mein edles Entlein weckte. Die Zahl unserer Besucher war hoch, die der Brötchen trotz erhöhter Vorbestellung viel zu niedrig. Blöderweise hatten doch recht viele den Passus "Brötchen umsonst" im Programm gelesen, obwohl ich mir alle Mühe gab, denselben ebendort gut zu verstecken. Also wieder Moll angerufen und nachbestellt, vorsichtshalber mein ungeduschtes Treffenaussehen angedroht. Zum Glück nicht so viel getrunken in der Nacht, denn wer säuft läuft. "Ich habe Sie sofort erkannt", begrüßte mich die Bäckereifachverkäuferin strahlend lächelnd, ich sackte im wahrsten Sinne die Brötchen ein und verschwand wieder gen APX. Die Dinger gingen weg wie die warmen Semmeln, waren es ja auch, so daß tatsächlich Marion nochmal losfuhr um Nachschub zu holen. Unglaublich! Der nächste selbst gesetzte Termin war 12.00 Uhr, Besucherzahl hochrechnen und massiv Brötchen ordern, was ich fast vergaß und doch noch kurz vor 13.00 Uhr die morgendliche Lieferung sicherstellte. Schon wieder Dur bei Moll. Insgesamt hatten wir 1600 Brötchen zum Preis von € 368,00 gefuttert, dies nur mal am Rande. Für 09.45 Uhr kündigten wir ja vorab eine Erscheinung an. Schon Tage vorher war das ganze offizielle Xanten nervös und auf den Beinen, denn der Landesvater MP NRW W.Clement drohte seinen Besuch im APX an und sollte entlang der Mauer und unserem Treffenplatz wandernd das Hauptportal des Parks erreichen. Er hatte wohl Angst vor den Enten-Legionen und nahm die recktale Pforte. Oder wir haben ihn alle übersehen. Dabei hatten wir ihn über seine Kölner Eventagentur zum Kaffee an Eriks Kaffeemaschine eingeladen, wo er mit unseren niederländischen Nachbarn zumindest kurz shake hands hätte machen wollen können. Erik brachte nämlich aus Rottrerdam seinen vollautomatischen Kaffeeautomaten mit, den wir im Aktzionszelt aufstellten. Den Besitz einer Tasse vorausgesetzt, konnte man sich dort kostenlos seinen Kaffee ziehen, Erik kommt nächstes Jahr wieder, ist bestimmt wieder der allererste auf dem Platz und bringt auch seine Maschine wieder mit.Prima! Der MP nahm uns auch die Stadtführerin, die kommt dann eben auch nächstes Jahr wieder ins Programm. So. Derweil rollte Ente für Ente auf den Treffenplatz, ehrlich, es macht einen schon ziemlich glücklich, wenn man soviel Zuspruch zu seinem Treffen sieht. Und da kamen ja auch alte und junge Gesicchter hinter den Scheiben zum Vorschein, die Begrüßung viel zum Teil recht tempramentvoll aus. Mit M. war es am intensivsten, dicker Schmatz hier, dicker Schmatz dort, dann lange und voll zurück."Du mußt sie nicht direkt aussaugen", kam der Kommentar von hinten. Am Nachmittag organisierte sich der kleine Teilemarkt, es gab immerhin eine Ente zu kaufen, für nächstes Jahr haben sich bereits Ersatzteilhändler angesagt. Um 16.00 Uhr startete die Schnitzeljagd für die Kinder. Das Ziel war eine Kiste mit Süßigkeiten hinter Guntrams Wohnmobil und sollte per kleinen gelben Papierschnibbeln, welche an verschiedenen Stationen ausgelegt waren gefunden werden. So hatte ich mir das wenigstens vorgestellt. Blöderweise fanden die Kids aber aber direkt einen Zettel aus der Mitte der Jagd, worauf die Glückseligkeit viel zu schnell entdeckt wurde. Das muß ich wohl cleverer gestalten, das nächste Mal, und schwieriger. Trotzdem rannten sie mit hochroten Köpfen in Hochgeschwindigkeit quer über den Platz, so daß einige den Anschluß verloren und schnell noch zum Wohnmobil gelenkt wurden. Sterntalermässig stopfen sie den Süßkram in ihre T-Shirts und zogen strahlend mit ihrer Beute zur Heimatburg. Am Nachmittag traf DIFTY ein. Dies ist der Name einer Ente Baujahr 1963, die es bereits zweimal um den Globus, zuletzt 1999 in 80 Tagen durch Sibirien über das wirkliche Ente der Welt Wladiwostok schaffte. Ihre beiden Piloten, Manni und Matterhorn berichteten eindrucksvoll von ihren Erlebnissen, musizierten dazu und das Aktionszelt füllte sich zusehend. Echte Entetainer. Leider tourten die beiden Rastlosen noch weiter irgendwo ins Oberbergische und dann zum ACCTreffen. Still sitzen ist wohl nix für die zwei, dazu sind sie wohl noch zu jung. Aber wenn sie 2003 noch nicht auf ihrer Südamerikatour sind, dann sind sie wieder bei uns in Xanten, das haben sie uns versprochen. Gute Fahrt Euch Beiden! Es rollte der Tourbus der Band ein, die Jungens um Steffen, Ferdinand und Jamie entluden ihr Zeugs und bauten auf. Jamie nahm die Einladung an den Bierstand gerne an. Um es kurz zu machen, er war blitzeblau, hatte wohl schon vorgeflutet, machte später auf der Bühne blöde Witze mit dem R4, die er zwar später ins Gegenteil drehte, aber da hörte ihm schon lange keiner mehr zu. Die Entenschar kehrte ihm den Rücken zu und erfreute sich lieber am Laberfeuer. Dabei war das Handwerk der Musiker prima, der Sound stimmte und für den ersten Auftritt der Gruppe lief es bis auf die Stimme prima. Nur waren die viel zu laut. Proberaumanlage war angesagt gewesen, nur mit deren Anlage kann man ein kleines Open-Air beschicken. Also kam der Spielmannzug Grün-Weiß wieder des Weges, die wir schon am frühen Abend durch den Alarm im APX-Kassenhäuschen kennenlernten - warn wir aber nich - wir drehten die Musik was leiser, es half nichts, die Innenstadtbegrünung kam wieder und die Musik war aus. Das gab sogar Applaus. Man hörte uns im 3km entfernten Wardt, das darf nicht sein. Die grünen Jungs waren überigens absolut fair, keinen Grund zu meckern! Die Band verpflichteten wir überigens für nächstes Jahr NICHT. In der nun entstandenen Stille knisterte das große Laberfeuer, der Bierstand war noch geöffnet, der weitere Bierqualitätstest im Selbstversuch seitens der CCRR-Crew verlief wieder positiv. Die für Sonntagmorgen georderten 600 Brötchen waren schnell weg, denn bereits um 11.00 Uhr startete die Orientierungsfahrt DAT VI. DOTTER DEBAKEL DER DÜSSEL DUCKS, an der 33 Enten, 3 Autos und ein Fahrrad teilnahmen. Der Fahrer des letzten Fahrzeuges hatte angeblich seinen Kugelschreiber vergessen, bekam aber trotz unausgefülltem Fragebogen einen Sonderpreis, er fuhr die 47 km immerhin mit dem Fahrrad ab. Marion, Peter und ich (von den Düssel-Ducks) hatten die Tour recht einfach ausgearbeitet. Das Ziel war, der APX sollte wieder erreicht und die Landschaft am Niederrhein entdeckt und erlebt werden, es kamen auch alle wieder an. Großes Lob an die mutigen niederländischen Teilnehmer, die der deutschen und insbesondere Dotter-Debakel Sprache trotzten. Beim VII. Debakel gibt es Niederländisches, versprochen! Auf dem Platz der Sonderprüfung kam es zu einer schönen Begegnung, der Viersener(?)Renault-Club traf mit schönen alten Fahrzeugtypen, die ich nicht alle kenne - ein 4CV war aber dabei, ein und wunderten sich ziemlich sehr über unsere Aktivitäten. Ein weiterer Höhepunkt war das Treckermuseum Pauenhof, wo es sich einige Teilnehmer nicht haben entgehen lassen und waren auf einem speziellen Parcour selber Treckerfaahn. Besuch lohnt für jeden Fahrzeugfan! Während die O-Fahrt so richtig im Gange war, richteten wir uns am frühen Nachmittag zur großen Kaffeetafel ein. Tatsächlich haben doch welche `nen Kuchen gebacken! Erst saß ich mit den ganzen leckeren Sachen alleine mitten auf dem Vorplatz zur Bühne und wollte mich schon über sie hermachen, das konnten dann aber doch ein paar Leute nicht mit ansehen und stießen zum Kuchen. Tische und Stühle wurden herangeholt, andere kapierten, kamen auch hinzu, Eriks nahe Kaffeemaschine lief auf Hochtouren, wo ist der Kirschkuchen geblieben (?), ein kleiner Teilemarkt etablierte sich wieder, die O-Fahrt-Leute trudelten in Sichtweite nach und nach ein, lachten oder schauten böse, die Sonne schien, so ein Tag... Irgendwann um diese Uhrzeit rollte Auto Nummer 180 zum Empfang. Um 17.00 Uhr formierte sich der zweite Höhepunkt des Tages, auf dem Vorplatz erschienen nach und nach die Teilnehmer zum Anhänger-Contest. Die wenige Stunden zuvor ausgeguckte unabhängige und unbestechliche Jury bestehend aus Bärchen, Annabelle, Markus und Rainer Schneekloth vom Magazin Camping, Cars & Caravans ( August-Ausgabe ) beurteilten in den Kategorien Transportanhänger und Hänger mit Schlafmöglichkeit. Beurteilt wurden sowas wie Originalität, Sicherheit, Zustand, Präsentation und bei den Schlafanhängern der nicht zu unterschätzende "Kuschelfaktor". Volker und Hägar bekamen für ihre einmaligen Eigenbauten Sonderpreise, es gewann in der Kategorie Transporter Ralf aus Köln, am besten Kuscheln konnte man bei oder mit Brigitte und Manfred aus Düsseldorf. Der "Bestechungsversuch" von Düssel-Ducks Michael mit ein paar Gläsern Wein aus dem Faß in seinem Nachläufer ging voll daneben. Ich hoffe, daß Horst schon ein paar Contest-Bilder für die CCRR-Info-Redaktion zur Verfügung hat, sonst in der nächsten Ausgabe und natürlich bald auf http://www.ccrr-ev.de . Erster Preis war jeweils eine Autoreisezugreise nach Italien, der zweite gab immerhin eine Nacht im Hotel Müller garni in Kyllburg / Eifel, die dritten Plätze freuten sich über ein Jahresabo des Entenmagazins DER ENTENSCHNABEL. Die gleichen Preise gab es auch bei der Orientierungsfahrt der DÜSSEL-DUCKS, die Siegerehrung fand erst nach der Auswertung spät am Abend statt. Nächstes Jahr heißt das Dotter Debakel "Die harte Tour", ist also etwas anspruchsvoller und beim einem Welttreffenjubiläum gibt es natürlich einen ENTEN-CONTEST, wieder in verschiedenen Kategorien. Um 20.00 Uhr fanden sich erst zögerlich, dann aber doch mehr und mehr die Interessierten zur Welttreffen-Diskussion 2007 in Deutschland ein. Die gerade ankommende Band FREE WHEELING begann mit dem Sound-Check und die Diskussion wurde vor Ronnies Zelt verlegt, wo er das Konzept der Mühlacker-Leute vorstellte. Einen genauer Bericht wird von Stefan aus Berlin angefertigt. Spät in der Nacht glingelte das Mobile und Manne Fisch berichtete vom Ergebnis der Diskussion auf dem Bewerberplatz in Mühlacker. Es war das gleiche wie bei uns: Abwarten bis zum ersten Konsolidierungstreffen am 02.NOV bei Hanau oder so (Treffentermine beachten), nichts übereilen und keinen Platz vorab bervorzugen. Gleichklang in der Entenszene geht also doch. Das freute sogar Hägar den Schrecklichen sichtlich. FREE WHEELING spielte alles andere als Punk, sie nennen es Streetmusik mit viel akustischer Gitarre a la Bob Dylan, dazu Cover und ein auf 2CV umgedichteter Song der Janis Joplin und diese Band kam beim Publikum an. Damit die Nachbarschaft nicht tobte, fuhren wir auf Horchposten, tatsächlich konnte man die ja nun wirklich recht leise Musik nur noch in Lüttingen etwas hören. Da darf Dave von BOTOULISME in 2003 nicht so aufdrehen, wir werden die Bühne auch etwas anders stellen. Die Band weiter kam gut an, wir machten die Siegerehrungen, Bärchen für die Anhänger-Jury und ich die Aufklärung des O-Fahrt-Fragebogens nebst Siegerehrung. Gewonnen hatte überigens Stefan aus Köln. Meine Stimme desertierte so langsam, ich muß sie besser ölen, also bitte demnächst mehr Bier auf die Bühne wenn ich quake. FREE WHEELING beendte so gegen 22.45 Uhr, extra etwas nach vorne verschoben, da keuzte doch schon wieder ein Pickelhaubenauto auf dem Parkplatz oben. Diesmal gab es zum Glück keine Beschwerden. Schön war, daß die Band-Musikanten sich noch mit Instrumenten zum Laberfeuer bewegten, andere dazukamen und eine klasse Stimmung entstand. Da wir als Crew nun das Wichtigste hinter uns hatten, bevölkerten wir den Bierstand bis wir es hinter uns hatten und die Sonne zu hell schien. Karsten wurde nicht müde, uns immer wieder einen einzuschenken, der ist zum Chef de Bar befördert und bekommt den CCRR-Verdienstorden, das Kamener Kreuz in Silber mit Eichenlaub am Band. Mal ehrlich, ohne die ganzen spontanen oder gepressten Helfer ist so ein Treffen überhaupt nicht möglich. Daher danken wir auf diesem Wege in unregelmässiger Reihenfolge: Erik, Edi, allen Kuchenspendern, Peter Friese vom Verkehrsverein Xanten, Knacki, Leander, den Ahrtalern, den Düssel-Ducks, Catwheazle, Annabelle, Bärchen, Markus, Arne, Martina, Joe, Tina, Marcel, Stefan für das WT-Protokoll. Und Helga und Guntram, die vor 30 Jahren den CCRR gründeten, dessen Geburtstag wir jetzt in Xanten so schön feierten. 2003 auch dabei? Die Stimmung an Bord war super, wir hörten bis auf die erste Band viel viel Positives, Lachen, Freude, Spaß und allgemeine gute Laune. Es haben sich auch Leute verliebt ;-) 2003 entlich ne Enten-Hochzeit in Xanten? Am Montag zählten wir dann
das 212. Auto auf dem Platz, mit soviel Zuspruch hatten wir wirklich nicht
gerechnet und waren echt geplättet. Trotz unserer tätigen Mithilfe
liefen nur
Um 11.00 Uhr formierte Knacki den Abschiedskonvoi, hupte dreimal und donnerte mt 11 oder 12 Enten davon. Da kamen noch ein paar nach, konnten aber den Weseler Sausewind nicht mehr einholen. Der kam mit ganzen 3 Enten in Alpen an. Wo ist der Rest geblieben? Ok, das nächste Jahr starten wir später und bauen ihm heimlich zwei Gänge aus... Von der langen Nacht noch geschafft bauten wir langsam ab, reinigten Bühne, Bierwagen und Platz - großes Lob an Euch, er war mal wieder kaum verdreckt. Da stellten wir fest, daß etwas fehlte. Da hat doch glatt so eine Mistsocke einen Banner von unserem Hauptsponsor Friedhelm Meisen geklaut, den dürfen wir jetzt bezahlen. Solltest Du Mistsocke zufällig die Zeilen hier lesen und für CITROEN MEISEN in Deutschland Reklame laufen wollen, dann rufe bitte Friedhelm an, um die Einzelheiten zu klären. Die Nummer steht drauf. Alle Teilnehmer verabschiedeten sich mit lauten Hupkonzert und donnerten der Heimatbasis entegegen, ein schönes ereignisreiches Treffen fand langsam sein Ende. Wir waren alle satt zufrieden und fertig. Am frühen Abend fuhr dann auch der letzte Treffenteilnehmer vom Platz, da erschien Raimund doch wieder und präsentierte einen von Horst gesponserten riesigen Berg Erdbeeren mit Sahne. So saßen wir gemütlich in der Abendsonne, bequatschten das Treffen und beschloßen, die Feier-Tage noch beim leckeren Essen ausklingen zu lassen. In einem Schnitzelparadies an der B57 kurz vor Alpen (habe den Kneipennamen vergessen, sorry) bekamen wir riesige Portionen und der übermütige Hungerhaken Degi was zum Einpacken der Hausplatte. Die nehme ich das nächste Jahr... Meine Stimme versagte beim "Wasmachenwirnächstesmalbesserbrainstorm" nunmehr völlig, vielzuviel gequatscht und zuwenig getrunken, habe auch 3 kg wegen des ganzen Herumgelaufe abgenommen, andere klagten wegen Blasen an den Füssen. Opfer müssen gebracht werden, waren Lilienthals letzte Worte. In einem Minikonvoi befuhren wir dann die A57 gen Süden und strömten unseren Betten entegegen. Ob sie jemals wiederkommen? Klar! Nach dem Spiel ist vor dem Spiel, wir basteln schon am Welttreffen-Jubiläum für Juni 2003, einiges habt ihr ja schon gelesen, einiges, wie z B. ein Bobby-Car-Rennen kommt hinzu. Sammelt schonmal Bobby-Cars. Und hoffentlich haben wir auch wieder
unsere Sponsoren dabei: CITROEN MEISEN, DB-AUTOZUG, BITBURGER PILS, DIEBELS
ALT, JET-TANKSTELLEN, HOTEL MÜLLER KYLLBRG, DER ENTENSCHNABEL, CITROEN
und den VERKEHRSVEREIN XANTEN.
Dietmar
( Diddi ) Wolf
Nachsatz:
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File-Datum: 09.07.2002 16:30 [an error occurred while processing this directive]
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